Fische und Fischer hoffen auf den Brexit

Deutsche Stiftung Meeresschutz: „….Entsetzen herrscht unter britischen Fischern und europäischen Meeresschützern. Denn die „Margiris“, der mit 143 m Länge zweitgrößte Fabriktrawler der Welt, fischt seit Anfang Oktober im Ärmelkanal. Ihr 600 m langes und fast 200 m breites Schleppnetz hinterlässt eine Spur der Verwüstung. „Die vielfach von der EU beteuerte Umkehr zu nachhaltiger Fischerei ist nur ein Lippenbekenntnis. Sonst dürften weder die Margiris noch andere derartige Fischereimonster in europäischen Gewässern operieren“, erklärt die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM).

Britische Fischer sehnen den Brexit herbeiBritische Fischer und Behörden müssen dem mörderischen Werk des in Litauen registrierten Supertrawlers hilflos zusehen. Ihnen sind die Hände gebunden.
Erst nach dem Brexit können die Briten derartige Fabriktrawler aus ihren Hoheitsgewässern verbannen. Britische Medien vermuten, der niederländische Konzern Parlevliet & van der Plas, dem die „Margiris“ gehört, wolle vor Inkrafttreten des Brexit den Briten noch schnell substanzielle Mengen Fisch vor der Nase wegfangen…..“

Quelle: https://www.stiftung-meeresschutz.org/themen/fischerei/supertrawler-pluendert-britische-gewaesser/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.